Prof.in Dr.in Marie-Luise Angerer

Marie-Luise Angerer ist Professorin für Medientheorie/Medienwissenschaft an der Universität Potsdam, Geschäftsführende Direktorin des Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften (ZeM) in Potsdam sowie Sprecherin des Forschungskollegs Sensing. Vom Wissen sensibler Medien (gefördert durch die VolkswagenStiftung). Gastprofessuren an der Hochschule der Künste Berlin (1997) und der Central European University in Budapest (1998), Vertretungsprofessur an der Ruhruniversität Bochum (1998-2000) sowie Professorin für Medien- und Kulturwissenschaften/Gender Studies an der Kunsthochschule für Medien Köln (2000-2015). Forschungsaufenthalte in den USA, Australien und Kanada. Aktuelle Forschung zum Begriff eines affektiven Nichtbewusstseins.

Publikationen (Auswahl)

  • Affektökologie. Intensive Milieus und zufällige Begegnungen (dt. und engl.), Lüneburg 2017
  • Timing of Affect (hg. gem. m. Bernd Bösel und Michaela Ott), Berlin, Zürich 2014
  • Begehren nach dem Affekt, Berlin, Zürich 2007; engl. Desire After Affect, London, New York 2014

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Constanze Erhard M. A.

Constanze Erhard is a second-year doctoral candidate and research assistant at the Institute of Sociology at Philipps University Marburg, Germany. After her undergraduate studies in Political Science and History at the University of Heidelberg (Germany) and the Université de Montréal (Canada), she did her MA degree Political Theory at Goethe University Frankfurt (Germany) and the University of Toronto (Canada). Her doctoral research is grounded in posthuman gender studies by investigating sex robots and their functions as well as the hopes and fears associated with their functions and appearances, while taking a feminist posthumanist perspective to the sociology of sexuality. Other research interest include feminist subject philosophy and ethics as well as new materialism.

Myriam Hernández Domínguez M. A.

Myriam Hernández Domínguez is a PhD Candidate and researcher at the University of La Laguna. She holds a BA and MA in Philosophy. Her research interests are feminist philosophy, critical posthumanism, New Materialism, intersectionality, ecofeminism, and technology and science studies. She is a member of the Research Project „Justice, Citizenship and Vulnerability: Precarious Narratives and Intersectional Approaches“ and of the Research Group: „Rethinking Philosophy“. She has devolved two research stays, at the University of Graz and at the University of Kassel, where she worked first, on a possible relation between posthumanism and vulnerability studies and then, on its consequences for a neo-materialist conception of the intra-actions with technology. Her publications are based on ecofeminism, posthumanism and spinozist and deleuzian philosophy. Her research is funded by the Spanish Government (FPU Fellowship).

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Lisa Keil M. Ed.

Lisa Keil studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (M. Ed. 2017). In ihrem Dissertationsprojekt „Körperformung als Selbstformung in literarischen Texten der Gegenwart“ untersucht sie, wie zeitgenössische Körperpraktiken und mediale Selbsttechnologien literarisch verknüpft werden. Sie ist Stipendiatin des Graduiertennachwuchskollegs „Ethnographien des Selbst in der Gegenwart“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Forschungsschwerpunkte:

  • Gegenwartsliteratur
  • Gender Studies, insbes. Intersexualität 
  • Darstellungen von körperlicher Selbstformung in der Literatur:
      • Diskurse des Alimentären, 
      • posthumane Körperformungen (z.B. Mensch-Tier-Hybride)
  • Darstellungen von medialer Selbstformung in der Literatur:
      • digitale und photographische Selbstinszenierungen, 
      • Tätowierungen
  • Intermedialität der Literatur, insbes. in Verbindung mit Photographie

Links | Kontakt: lkeil@students.uni-mainz.de

Annika Klanke M. A.

Annika Klanke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Diversitätsstudien (Fakultät Kulturwissenschaften) an der Technischen Universität Dortmund. Derzeit arbeitet sie an einer Promotion zu populärer feministischer Essayistik der Gegenwart. Weitere Forschungsschwerpunkte umfassen Methoden und Theorien literaturwissenschaftlicher Gender- und Diversitätsforschung, Literatur und materielle Kultur sowie Literatur und Technik

Zur Website | Kontakt: annika.klanke@tu-dortmund.de

 

Dr.in Linda Leskau

Linda Leskau ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der AG Diversitätsstudien an der TU Dortmund. In ihrem aktuellen Projekt arbeitet sie vor dem Hintergrund der kulturwissenschaftlichen Disability Studies und unter Einbezug theoretischer Konzepte aus den Gender und Queer Studies an einer kritischen Neubewertung medialer Repräsentationen von ‚Behinderung‘. Linda Leskaus Arbeitsschwerpunkte liegen in der deutschsprachigen Literatur des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, den Disability, Gender und Queer Studies, der Geschichte der Sexualität sowie der Literatur-, Kultur-und Medientheorie.

Im Mai 2020 erschien ihre Monographie Sadismus und Masochismus. Zur Subversion der Sexualwissenschaft im Frühwerk Alfred Döblins.

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Dr.in Janina Loh (geb. Sombetzki)

Dr. Janina Loh (geb. Sombetzki) ist Universitätsassistentin (Post-Doc) im Bereich Technik- und Medienphilosophie an der Universität Wien. Sie hat an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert und von 2009 bis 2013 im Rahmen des von der DFG finanzierten Graduiertenkollegs Verfassung jenseits des Staates: Von der europäischen zur Globalen Rechtsgemeinschaft? promoviert, betreut durch Prof. Volker Gerhardt und Prof. Rahel Jaeggi. Ihre Dissertation Verantwortung als Begriff, Fähigkeit, Aufgabe. Eine Drei-Ebenen-Analyse erschien 2014 bei Springer VS. Janina Loh arbeitet nun, nach einem dreijährigen Post-Doc-Aufenthalt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (2013-2016), seit April 2016 in Wien. 2018 erschien von ihr die erste deutschsprachige Einführung in den Trans- und Posthumanismus (Junius, 2. Auflage bereits 2019). Ihre Einführung in die Roboterethik (Suhrkamp 2019) wurde eben publiziert. Ihr Habilitationsprojekt verfasst sie zu den Kritisch-Posthumanistischen Elementen in Hannah Arendts Denken und Werk (Arbeitstitel). Zu ihren engeren Forschungsinteressen zählen neben der Verantwortung, dem Trans- und Posthumanismus und der Roboterethik auch Hannah Arendt, feministische Technikphilosophie, Theorien der Urteilskraft sowie Ethik in den Wissenschaften.

Zur Website | Academia.edu | Kontakt: janina.loh@univie.ac.at

Mag.a Dr.in Kirstin Mertlitsch

Kirstin Mertlitsch ist Senior Scientist (Postdoc) und Leiterin des Universitätszentrums für Frauen- und Geschlechterstudien an der Universität Klagenfurt. Von 2011-2013 war sie Stipendiation am DFG-Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenskategorie“ an der Humboldt Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Feministische Philosophie, Queerfeministische Epistemologie, Gender und Queer Studies, Intersektionalitäts- und Diversitätsforschung, New Materialism und Kritische Posthumanwissenschaften.

Relevante Buchpublikationen:

  • Mertlitsch, Kirstin (2016): Sisters, Cyborgs, Drags. Das Denken in Begriffspersonen der Gender Studies, Transcript, Bielefeld;
  • Mertlitsch, Kirstin (2019): How to become a Cyborg, in: Chesi, Giulia, Maria/Spiegel, Francesca (Ed.): Undoing the Human: Classical Literature and the Post-Human, Bloomsbury, London, 41-48.

Zur Website | Researchgate

Dr.in Catherine Parayre

Catherine Parayre is an Associate Professor at Brock University, Niagara Region, Canada where she currently serves as Director of the Centre for Studies in Arts and Culture (Marilyn I. Walker School of Fine and Performing Arts), as well as Director of the graduate program in Studies in Comparative Literatures and Arts. She is the co-founder and co-editor of the Small Walker Press, as well as the Director of the Research Centre in Interdisciplinary Arts and Creative Culture. She teaches arts and culture, comparative and francophone literatures.

Some of her publications include Jean Boudou, écrivain de langue d’oc (2003); La mort au féminin (2004); with Leslie Boldt, Figuring It Out (2014); and 8 visites contemporaines au Centre d’art de Rodmann Hall (2019). Her art has been shown in various exhibitions. She also regularly produces radio series for CFBU 103.7 FM (Niagara Region) and Freirad (Innsbruck, Austria).

Mag.a Dr.in Marina Rauchenbacher

Mag.a Dr.in Marina Rauchenbacher ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Sie ist Team-Mitglied und Mitantragstellerin des FWF-Projekts Visualitäten von Geschlecht in deutschsprachigen Comics (Start: 5/2019, Universität Wien) sowie Lehrbeauftragte im Masterstudium Gender Studies der Universität Wien. Sie ist Mitgründerin und Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Comic-Forschung und -Vermittlung sowie Vorstandsmitglied von aka – Arbeitskreis Kulturanalyse.

Zuvor war sie u. a. Mitarbeiterin im FWF-Projekt Kunst im Text (2005–2009, Salzburg und Wien), Universitätsassistentin an der Universität Wien (2009–2014), Affiliated Scholar der Beatrice Bain Research Group, University of California, Berkeley (2014/15) und Lehrbeauftragte im Masterstudium Interdisziplinäre Geschlechterstudien der Universität Graz (2016).

Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind neben Comics, Visual Culture Studies und Bildtheorie vor allem Gender Studies.

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Dr.in habil Sigrid Schmitz

Ich beforsche neurotechnologische Entwicklungen von BCI/BTBI bis zu Visionen des Mind-Uploads (Schmitz 2012). Auf der Grundlage der politisch orientierten Feminist Materialisms lote ich Spannungsfelder zwischen dem Anspruch nach kontrollierter Konstruktion und eigensinnigen Wirkmächtigkeiten von TechnoBrainBodies (Schmitz 2017) aus. Denn diese weisen Potenziale zum Aufbrechen dichotomer Konnotationen feminisierter Natur versus maskulinisierter Technik(-Kultur) ebenso auf, wie sie über einen modernen neurotechnologischen Determinismus intersektionale Normierungen perpetuieren. Diese These ist nicht neu (Cyborg-Manifest Haraway, 1985), doch ihre Anwendung auf aktuelle neurotechnologische Entwicklungen führt mich in Anlehnung an Celia Åsbergs Begriff der posthumanities (statt posthumanism) zum Konzept der  Neuro-Posthumanities, mit denen ich einen verantwortungsvollen Diskurs unter Einbindung von Eigensinnigkeiten und Widerständigkeiten von TechnoBrainBodies-in-Cultures anstrebe.

  • Schmitz, Sigrid (2012): The Neuro-technological Cerebral Subject: Persistence of Implicit and Explicit Gender Norms in a Network of Change. Neuroethics 5 (3), 261-274.
  • Schmitz, Sigrid (2017): Die Un/Verfügbarkeit von BrainBodies-inTechnoCultures: Feministisch materialistische Auseinandersetzungen mit Brain-Computer-Interfaces. In: Verantwortung und Un/Verfügbarkeit. Impulse und Zugänge eines (neo)materialistischen Feminismus (edited by Corinna Bath, Hanna Meißner, Stephan Trinkhaus, and Susanne Völker). Münster: Westfälisches Dampfboot, 207-223.

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Prof.in Dr.in Anke Strüver

Anke Strüver ist Professorin für Humangeographie, Schwerpunkt Stadtforschung, an der Uni Graz. Ihr Forschungsinteresse gilt urbanen Mensch-Umwelt-Beziehungen auf der Mikroebene, insbesondere in Bezug auf Verkörperungsprozesse (v.a. Bewegung, Ernährung, Gesundheit). Darüber hinaus arbeitet sie zu urbanen Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsprozessen. Seit März 2020 läuft das Projekt „Geschlechtergerechte Stadtentwicklung in Smart City Kontexten“ mit Sybille Bauriedl und 3 Junior Fellows. Diese Themen sind aktuell eingebettet in die feminist new materialisms, die erlauben, Umwelt sowohl technosozial („digital“) als auch biosozial (physiologisch) zu adressieren.

  • Schmitz, Sigrid (2012): The Neuro-technological Cerebral Subject: Persistence of Implicit and Explicit Gender Norms in a Network of Change. Neuroethics 5 (3), 261-274.
  • Strüver, Anke (2020): Urbane Metabolismen Verkörperte Politische Ökologien des e/Essens. In: sub\urban 8 (1-2), 99-116.
  • Strüver, Anke (2019): Von der Inkorporierung und Verkörperung des Sozialen zur Somatisierung der Umwelt: Posthumanistische Überlegungen zum biosozialen Subjekt. In: Geographica Helvetica 74 (2), 223–233.
  • Bauriedl, Sybille & Anke Strüver (2018): Raumproduktionen in der digitalisierten Stadt. In: Dies. (Hg.): Smart City. Kritische Perspektiven auf die Digitalisierung in Städten. Bielefeld, S. 11-30.

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